Geboren in Stuttgart, nenne ich aber Köln meine Heimat, in der ich lebe und arbeite.
Zunächst beschäftigte ich mich mit der logischen Welt der Mathematik. Aber seit einem Studium der Bildenden Kunst an der HBK Essen, Abschluss 2017, erforsche ich die unlogische Welt der Kunst. In meinen Bildern treffen beide Welten aufeinander.
Digitalen Fotomontagen lassen Bekanntes und Vertrautes der ursprünglichen Fotografie fremd, unerwartet und unbegreiflich erscheinen. Ich stelle durch die Verfremdung die Wahrnehmung des Gesehenen und Erinnerten in Frage. Nehmen wir uns doch die Zeit, Kunst genauer zu betrachten und uns in das Dargestellte zu vertiefen. Denn nur so kann Kunst zu Gedanken werden, die Spuren in der Welt hinterlassen.
Im Jahr 2022 hatte ich eine Einzelausstellung in Stuttgart mit dem Thema: Fotomathie. Zuletzt habe ich 2024 in Isernhagen sowie bei den 36. KunstTage Rhein-Erft in der Abtei Brauweiler teilgenommen.
Rosen besitzen eine große Anziehungskraft, der ich mich nur schwer entziehen kann. Sie fesseln und beeindrucken mich. Ich beschäftige mich mit dem Aspekt der Vielfalt der Farben einer Rosenblüte.
Von weitem erscheinen Rosenblüten meist einfarbig. Doch nimmt man sich die Zeit eine Blüte genauer zu betrachten, so sieht man kleine, feine Farbnuancen auf jedem Blütenblatt. Da setzt meine künstlerische Arbeit an. Durch digitale Bearbeitung „entnehme“ ich einer Blüte eine minimale Farbinformation und verfremde sie. Das Ergebnis meiner Arbeit ist eine Blüte, die über ihrem eigenen, surrealen Farbhintergrund schwebt, der an eine Halluzination denken lässt.