Die 1967 in Leinefelde geborene freischaffende Künstlerin aus Thüringen widmet sich seit 2013 hauptberuflich der Malerei, die sie bereits seit ihrer frühen Jugend begleitet. Ihre autodidaktische künstlerische Entwicklung vertiefte sie durch Studien bei den Kunstschaffenden Patric Devonas (CH) und Sigrid Nienstedt (D). Heute lebt sie im Ortsteil Holungen der Gemeinde Sonnenstein im Eichsfeld und arbeitet dort im eigenen Atelier in der Sonderstraße.
Ausgangspunkt ihres künstlerischen Weges war der Fotorealismus mit dem Anspruch, die Wirklichkeit präzise abzubilden. Mit der Zeit verlagerte sich ihr Interesse jedoch vom perfekten Abbild hin zum inneren Gehalt eines Motivs – zu dem, was jenseits der sichtbaren Oberfläche liegt. In ihrem Atelier entstehen Bildräume, in denen sich Realität und Illusion zunehmend durchdringen. Im malerischen Prozess verschieben sich Ebenen, Formen lösen sich auf und Gewissheiten geraten ins Fließen. Ihre Arbeiten entwickeln sich weg von der reinen Darstellung hin zu einer Bildsprache, in der Wahrnehmung, Erinnerung und Vorstellung verschmelzen.
Im Zentrum ihres Schaffens steht die Frage nach der Wirklichkeit hinter dem Sichtbaren. Ihre Bilder sind keine bloßen Abbilder der Welt, sondern Durchgänge durch sie. Sie laden dazu ein, Gewohntes neu zu betrachten und die Grenze zwischen äußerer Realität und innerer Vorstellung bewusst wahrzunehmen.